Die Letzten Jahre... Das Atelier in Les Lauves  
 

"Das ist mein Atelier.
 
     
 

 
 
Am 1. September 1902 schreibt Cézanne an seine Nichte Paule Conil: "Die kleine Marie hat gestern mein Atelier geputzt. Es ist jetzt fertig und ich ziehe nach und nach ein."
 

Außer mir betritt es keiner ;

aber weil Sie ein Freund sind,

gehen wir zusammen hin."
.

"Er öffnete ein Holztor. Wir traten in einen Garten, der sanft zum Bach hin abfiel, Olivenbäume glitzerten, im Hintergrund standen einige Tannen. Unter einem großen Stein nahm er einen Schlüssel hervor und öffnete das neue, stille haus, das in der Sonne zu schmoren schien...

Der Arbeitsraum im ersten Stock war ein großer Raum mit grauem Leimanstrich, in den das Licht von Norden durch ein in Ellenbogenhöhe ansetzendes Fenster einfiel... Er arbeitete an einem Bild, das drei Totenköpfe auf einem Orientteppich darstellte.

Außerdem stand auf einer mechanischen Staffelei, die er hatte aufstellen lassen, ein großes Bild mit nackten badenden Frauen...

An der Wand des Ateliers bemerkte ich neben Landschaftsbildern, die dort ohne Spannrahmen zum Trocknen hingen, grüne Äpfel auf einem Brett..."

(Emile Bernard 1904)